Trinkspiele mit Karten

Prost!

Trinkspiele mit Karten: Unsere Top 7

Christina Tobias am 18.08.2017 um 17:18 Uhr

Die Stimmung auf eurer Feier droht zu kippen? Dann hoch die Tassen, denn es wird Zeit für ein feuchtfröhliches Partyspiel! Du hast zufällig auch noch ein paar Spielkarten zur Hand? Dann sind diese 7 Trinkspiele mit Karten wie für dich gemacht!

Trinkspiele mit Karten: Das sind unsere Favoriten

#1 Höher / Tiefer

Höher / Tiefer ist eigentlich schon durch den Namen erklärt. Das Deck wird gemischt und die oberste Karte aufgedeckt. Nun müssen die Spieler abwechselnd raten, ob die darunterliegende Karte höher oder niedriger ist, als die, die aktuell aufgedeckt ist. Wer sich irrt, muss trinken. Falls eine Karte von der gleichen gefolgt wird (zum Beispiel Dame auf Dame), muss die gesamte Runde trinken.

#2 Kartenpusten

Bei diesem Trinkspiel mit Karten ist Geschick gefragt: Fürs Kartenpusten braucht ihr eine Bierflasche und ein Skatblatt. Nun müssen die Spieler nacheinander versuchen genau eine Karte vom Stapel zu pusten. Sobald mehr als eine Karte vom Hals der Bierflasche fällt, muss ein Kurzer getrunken werden, fällt der ganze Stapel sogar zwei. Kartenpusten kann man in großer Runde, aber auch nur zu zweit spielen!

#3 Königsbecher

Beim Königsbecher wird mit einem Romméblatt gespielt und jede Karte steht für eine neue Aufgabe. Zunächst erhält jeder Spieler ein Glas mit dem alkoholischen Getränk seiner Wahl und in der Mitte des Tisches wird ein großer Krug gestellt – der Königsbecher, der immer gefüllt wird, sobald der König als Karte auftaucht.

Königsbecher: Jede Karte eine neue Aufgabe!

2 = Aufzählen
Der Spieler, der die 2 gezogen hat, wählt eine Kategorie (zum Beispiel europäische Hauptstädte, Game of Thrones Charaktere oder Tiere, die mit A beginnen) und nennt das erste Beispiel. Jetzt müssen die anderen Spieler es ihm der Reihe nach gleichtun. Wer patzt, weil er einen schon genannten Begriff wiederholt oder nichts mehr weiß, muss trinken und der nächste darf eine neue Karte ziehen.
3 = Reimen
Wird eine 3 gezogen, darf der Spieler sich ein Wort aussuchen (zum Beispiel Flasche) und die anderen müssen Begriffe nennen, die sich darauf reimen (Masche, Tasche, Lasche) nennen. Wer patzt, beendet das Reimen.
4 = Fragensteller
Wer eine 4 zieht, wird zum Fragensteller. Wenn der Fragensteller eine Frage stellt, darf man nicht antworten, sonst muss man trinken. Das Spiel läuft sonst regulär weiter und der Fragensteller wird erst gewechselt, sobald der nächste eine 4 zieht.
5 = Zählen
Der Spieler mit der 5 bestimmt ein Wort, zum Beispiel Prost. Dann wird abwechselnd gezählt und jede Zahl, die durch 5 teilbar ist oder eine 5 enthält, muss durch das gewählte Wort ersetzt werden. Beispiel: 1, 2, 3, 4, Prost, 6, 7, 8, 9, Prost. Wer durcheinander kommt, muss trinken.
6 = Auf Toilette gehen
Bei einer 6 erhält der Spieler die Erlaubnis, auf Toilette zu gehen.
7 = Selbst trinken
8 = Daumen runter
Wer die 8 zieht, bekommt eine dauerhafte Aufgabe, wie der Fragensteller. Wann immer er den Daumen runter auf die Tischkante legt, müssen die anderen es ihm gleichtun. Der, der es zuletzt checkt, muss trinken.
9 = Selbst eine Regel ausdenken
Die 9 ist für die Kreativen, denn wer diese Karte zieht, darf sich eine Regel ausdenken.
10 = 10 Schlucke verteilen
Wer die 10 zieht, darf 10 Schlucke
Bube = Alle Männer müssen trinken
Dame = Alle Frauen müssen trinken
König = Der Königsbecher wird gefüllt
Wenn er den König zieht, muss der Spieler den Krug in der Mitte mit einem Getränk seiner Wahl füllen, sodass er im Anschluss zu einem Viertel gefüllt ist. Der Nächte, der einen König zieht, füllt das Glas ihn bis zur Hälfte, der dritte zu drei Vierteln oder der letzte muss seinen eigenen Glasinhalt dazukippen und den gesamten Kruginhalt austrinken!
As = Alle müssen trinken
Joker = Eine Karte / Aufgabe wünschen

Trinkspiele mit Karten versprechen jede Menge Spaß.

#4 Queens

Der Königsbecher ist euch zu kompliziert? Kein Problem, denn Queens ist die vereinfachte Variante! In der Mitte des Tisches liegt ein Kartenstapel und es wird reihum eine Karte gezogen.

Die Karten haben folgende Bedeutungen:

8 = Richtungswechsel.
9 = Der linke Nachbar muss trinken.
10 = Der rechte Nachbar muss trinken.
Dame = Alle Frauen trinken.
Bube = Alle Männer trinken.
König = Alle trinken.
Ass = Darf bestimmen, wer trinkt.

#5 Up and down the river

Die meisten Trinkspiele mit Karten erfordern Konzentration, bei „Up and down the river“ kann man dagegen seine Rachegelüste ausleben. Jedem Spieler werden 4 Karten zugeteilt, die er offen vor sich aufdeckt. Die restlichen Karten landen auf einem Stapel, dann beginnt die Runde flussaufwärts: Der Geber dreht die erste Karte vom Stapel um und jeder Spieler, der eine Karte mit dem gleichen Wert hat, muss trinken. Die Farbe ist dabei egal. Wer mehr als eine Karte mit dem passenden Wert hat, muss dementsprechend mehr trinken. Dieses Prozedere wird viermal wiederholt, dann geht es flussabwärts mit veränderten Regeln weiter. Es werden wieder 4 Karten gezogen, doch wer jetzt eine Karte mit dem identischen Wert hat, darf bestimmen, wer trinken muss. Da wird schnell an all denen Rache geübt, die flussaufwärts verschont geblieben sind.

#6 Bullshit

Ein Kartendeck wird gleichmäßig auf die Spieler aufgeteilt. Dann wird jede Runde ein Kartenwert genannt, beginnend beim Ass, endend beim König. Nun ist es die Aufgabe der Spieler reihum zu sagen, wie viele Asse sie auf der Hand haben und diese dann abzulegen. Wichtig: Es muss immer eine Karte des Wertes abgelegt werden. Das heißt, falls man keine Karte auf der Hand ist, muss man lügen. Ein Spieler aus der Runde kann, indem er das Wort „Bullshit“ ruft, anzweifeln, ob die Aussage seines Mitspielers stimmt. Dieser muss dann seine Karten aufdecken. Hat er tatsächlich gelogen, muss er trinken und alle bisher abgelegten Karten seiner Mitspieler aufnehmen. Wurde er dagegen fälschlicherweise bezichtigt, muss der „Bullshit“-Rufer trinken und die Karten nehmen. Das Spiel geht, bis einer keine Karten mehr auf der Hand hat.

#7 Hep hep hep

Jeder Spieler erhält 3 Karten, ein Spieler bekommt 4. In der Tischmitte werden 4 Bierdeckel platziert, die es zu erobern gilt. Alle Spieler rufen nun zusammen in der gleichen Melodie „hep hep hep – hep hep hep – hep hep hep. Wer 4 Karten hat, muss eine Karte an den linken Nachbarn weitergeben. Wer sich dabei zu viel Zeit lässt, wem Karten herunterfallen oder aus dem Sprech-Rhythmus gerät, muss trinken. Ziel ist es 3 Karten des gleichen Werts zu haben (zum Beispiel 3 Damen). Wer das geschafft hat, ruft Stop und zeigt seine Karten. Als Belohnung darf er sich einen Bierdeckel nehmen und ist raus. Sind die Bierdeckel alle vergeben, ist die Runde vorbei. Wer keinen ergattern konnte, muss 2 Kurze trinken.

Nach der Party ist vor der Party

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Egal, ob man Skat, Poker oder Rommé bevorzugt: Ein Kartendeck hat fast jeder Zuhause. Unsere Trinkspiele mit Karten machen viel Spaß, weil sie abwechslungsreich sind und mal Geschicklichkeit und Schnelligkeit, mal Taktik und Konzentrationsvermögen erfordern. Wenn ihr euer Kartendeck spontan nicht findet, könnt ihr auch Trinkspiele-Apps ausprobieren! Was spielt ihr am liebsten auf Partys? Verratet es uns in den Kommentaren!

Bildquelle: iStock/ACCEEDAStudio, jacoblund

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